Artikel: Pflegebedürftige zu Hause in Zeiten von Corona!

„Es gibt in der Stadt ganz viele pflegebedürftige Menschen die komplett alleine sind, diese in der täglichen Versorgung aufzufangen ist aktuell eine Herausforderung.“

Das aktuelle Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona Pandemie schränkt alle Menschen in ihrem gewohnten Tagesablauf ein. Doch vor allem die gefährdete Gruppe, der älteren und pflegebedürftigen Menschen trifft diese Empfehlung besonders hart.

Eine Vielzahl an Pflegebedürftigen hat auch ohne Kontaktsperre und Social Distancing große Probleme an einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Fragt man Nicole Siemssen Pflegeberaterin und Dozentin der Hamburger Angehörigenschule erleben wir dennoch, dass vielen Menschen aufmerksamer und achtsamer mit ihren älteren Mitmenschen umgehen.  Gleichzeitig beschreibt sie die Herausforderung vereinsamte pflegebedürftige Patienten in der täglichen Versorgung aufzufangen.

Nachbarschaftliche Hilfe gewinnt daher an Bedeutung und jeder ist gefragt, in seinem Umfeld aufmerksam  zu sein, für Menschen die eventuell Unterstützung brauchen.

Maßnahmen hierzu können sein:

  • seine Telefonnummer in den Briefkasten seines Nachbarn zu legen und Hilfe anzubieten
  • sich zum Kaffee auf dem Balkon (jeder auf seinem) zu verabreden.

Briefe schreiben.

  • Beim Verdacht von fehlender pflegerischer Unterstützung, können Beratungsstellen informiert werden, die den Menschen in seinem Versorgungsumfeld unterstützen. (hier müssten noch die Telefonnummern und Kontaktstellen hin)

Oftmals sind es die kleinen Gesten oder Dinge, die die Menschen glücklich machen und bereichern.